Sweets for my sweet

So, heute wollte ich mal zeigen, dass Veganer nicht verzichten müssen - auf tollen Kuchen, auf was feines Süßes, auf gute Leckereien.
Zum Geburtstag bekam ich ja von einer lieben Freundin das Buch "Vegan rockt! Das Backbuch". Daraus haben wir jetzt schon mehreres probiert und ich liebe das Buch total, alles war bisher höchst lecker und speziell beim Apfelkuchen hat keiner vermutet, dass der vegan sein könnte. Neben dem Apfelkuchen haben wir vor kurzem noch den Banana Cake gemacht und sehr genossen. Naan Brot gabs auch schon und wurde auch schon verbloggt, aber hier gehts ja um Süßes.

Hier als erstes der Bananenkuchen:




Und der geht so:

500 g Bananen
80 g grob gehackte Walnüsse (wir hatten gemischte Nüsse)
80 g Rosinen
80 g zarte Haferflocken
125 g Weizenvollkornmehl
100 ml Rapsöl
1 Prise Salz
1/2 TL Kurkuma (optional)

Bananen zerdrücken, Walnüsse und Rosinen dazugeben und unterrühren. Mehl portionsweise dazugeben und alles mischen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Im vorgeheizten Backofen (160 Grad Umluft) in einer gefetteten Kastenform (24 cm) ca. 30 Minuten backen. Dann auf ein Gitter stürzen und abkühlen lassen. Kann noch mit Zuckerglasur bestrichen werden.
Wir haben die anderthalbfache Menge gemacht und eine größere Form benutzt.

Dann hätten wir noch den großartigen Apfelkuchen, der so aussieht:




Für den Teig:
750 g Weizenmehl Typ 405
1 1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver
300 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 gehäufter TL Zimt
3 EL Sojamehl
6-8 EL Wasser
375 g Margarine

Füllung:
ca. 1200 g Apfelmus
100 g Rosinen

Rosinen mit Apfelmus verrühren. Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. In einer großen Schüssel Sojamehl mit Wasser anrühren, so dass eine sämige Paste entsteht. Dann Mehl mit Backpulver mischen, in die Schüssel geben und Zucker, Vanillezucker, Zimt und Margarine dazu. Mit Handrührer und Rührbesen kurz auf niedrigster und dann auf höchster Stufe zu Streuseln verarbeiten. Das wird heim homogener Teig, sondern bleibt krümelig, nicht irritieren lassen.
Hälfte der Streusel auf einem tiefen Backblech verteilen und am Boden fest andrücken (vorher mit Backpapier auslegen). Apfelmus mit Rosinen auf dem Boden verteilen und die restlichen Streusel darauf streuen. Für ca. 50 Minuten backen.
Auch wegen der Menge des Apfelmuses nicht irritieren lassen, ich hab beim ersten Mal weniger genommen, weil es mir so viel vorkam und ich befürchtete, dass es matschig wird, aber es war dann eher zu trocken. Beim zweiten Mal wars dann perfekt, man braucht die Menge wirklich.

Bald gehts an die Plätzchenbäckerei, ich freu mich schon!!


Generalprobe: Weihnachten.

Tja, das naht mit Riesenschritten und so laaaangsam stellt sich auch die Frage, was aufgetischt werden soll. War sonst Fleisch der Hauptbestandteil und das Highlight der weihnachtlich kulinarischen Genüsse, muss jetzt natürlich etwas anderes her. Ein paar Ideen habe ich schon definitiv, falschen Hasen und die veganen Rouladen von Herrn Eckmeier. Doch was gibts dazu?
Bereits vor einiger Zeit hatten wir mal sehr viele Brötchen übrig, und da gibt es dann entweder die Möglichkeit, Brotauflauf zu machen, arme Ritter (kennt das denn überhaupt noch jemand?) oder leckere Semmelknödel mit Pilzsoße. Gesagt, getan, gesucht und gefunden. Dieses Rezept hier erschien uns vielversprechend und das war es dann auch: http://www.veganz.de/extraservice/veganes-kochbuch/hauptgerichte/gefuellte-serviettenknoedel-mit-steinpilzen.html

Unser eigenes Foto ist mal wieder weit unter dem dort gezeigten Original, aber das ist nicht so schlimm. Ihr müsst mir einfach glauben, dass es fantastisch war und wir es schon zweimal gekocht haben bisher - erst kürzlich aus den Resten der Baguettes von meiner Verteidigung. Das gibt es sicher als Beilage zu Weihnachten.

Was die Rouladen angeht, werde ich mich vermutlich nach diesem Rezept hier richten: http://jeromeeckmeier.blogspot.de/2012/05/vegane-rouladen-omas-rouladen.html und bei dem falschen Hasen dieses hier: https://vebu.de/themen/lifestyle/essen-a-trinken/rezepte/914-falscher-hase
Bin schon sehr gespannt drauf. Weihnachten kann kommen!

Essen für die Seele

Das ist dringend nötig gerade. An der Blogabstinenz in den letzten drei Wochen war schon zu erkennen, dass es wohl wieder hoch hergegangen ist. Und das ist es wirklich. Ich habe meine Verteidigung gut überstanden und endlich endlich endlich ist dieses Kapitel dann auch abgeschlossen. Ca. 5 Jahre Nerven, Durchhaltevermögen und Gehirnschmalz haben sich letztendlich gelohnt. Ab jetzt nur noch Frau Doktor, hihi!
Jedenfalls brauchten wir bei all dem Stress (Vorlesungen hatte ich auch noch so nebenbei) Essen, dass die Seele streichelt und ein "wie früher"-Gefühl weckt. Daher haben wir schon mehrmals dieses großartige Essen gemacht, das ich euch wirklich sehr ans Herz legen möchte - es ist fantastisch. Das Rezept stammt von der wunderbaren Frau Saltimbocca-Lüdenscheidt und ist hier zu finden: http://frausaltimbocca-luedenscheidt.blogspot.de/2014/01/gebratene-nudeln-mit-rosenkohl.html

Und so sah es bei uns aus:

Dazu ein Bierchen oder auch einen Rotwein und der Abend ist gerettet. Jetzt wirds auch hoffentlich wieder öfters Posts hier geben, obwohl es eigentlich nicht wirklich ruhiger wird und ich dieses Jahr eigentlich die Weihnachtszeit richtig genießen wollte - aber das wird schon werden. Habe auch schon ein nettes veganes Weihnachtsessen geplant, aber bis dahin ist ja noch etwas Zeit.
Euch eine schöne restliche Woche und schonmal ein schönes Wochenende, wir werden unseres in Hamburg beim Theatermarathon verbringen.

Viele Kür-Bisse!

Die Kürbissaison ist mal wieder in vollem Gange und das ist für mich eigentlich die schönste Jahreszeit. Denn wenn es Kürbis gibt, gibt es auch rote Bete, Wirsing, Fenchel... so toll. Nur dass fast alle meine altbewährten Kürbisrezepte jetzt keinen Bestand mehr haben. Aber das ist nicht schlimm, im Gegenteil, es gibt jetzt viele neue zu entdecken. Haben wir auch schon reichlich gemacht und daher gibts heute einen Sammelpost (nagut, mit zwei Rezepten) dazu.

Heute abend gabs Ofen-Butternut mit einem großartigen Tofudip (der war echt lecker, mache ich bestimmt mal zu Kartoffeln mit Leinöl) aus dem neuen Schrot und Korn. Rezept gibts hier: http://schrotundkorn.de/rezepte/lesen/gebackener-butternut-mit-tofu-dip-sandk-10-2014-.html

Und das Foto dazu hier (leider nicht so schön wie bei dem Link, eine neue Kamera muss wirklich mal her langfristig):


Vor kurzem gab es dann auch mal wieder was Feines aus dem Zeitmagazin: Ofenkürbis mit Pasta, auch sehr großartig und schnell gemacht. Nach diesem Rezept: http://www.zeit.de/zeit-magazin/2014/39/kuerbis-pasta-wochenmarkt


Beides war großartig! Nachkochen ist unbedingt empfohlen.
Komisch grad ist, dass ich umso mehr poste, je stressiger es wird. Aber wenn ich mir nun schon doch die Zeit nehme, zu kochen, kann ichs euch auch gleich zeigen. Am Wochenende wird mal wieder gearbeitet, was auch sonst. Aber auch lecker gekocht! Das ist irgendwie fast die beste Entspannung.
Macht euch noch einen schönen Abend!

Soup of the day

Eigentlich ist es nicht so schwer, eine Kürbissuppe zu kochen. Eigentlich. Ich habe es dennoch geschafft, mittels meines derzeitigen desaströsen Zustandes dabei ein Chaos anzurichten. Während Andreas beim Joggen war, habe ich zum Ablöschen des Kürbisses aus Versehen die teuerste Flasche Wein geöffnet und fröhlich abgelöscht. Bis ich sah, dass er rot statt weiß war. Naja. Wir haben dann doch darüber gelacht und es hat fast besser als mit Weißwein geschmeckt. Den Rotwein gabs dann dazu, hihi.
Generell sind Suppen toll im Herbst bzw. Spätsommer, daher gab es jetzt öfters welche.

Und hier die wohl teuerste Kürbissuppe der Welt, schön rotweindunkel:

Geht so: Hokkaido in beliebiger Menge würfeln, mit Currypulver, Zwiebeln und Ingwer anschwitzen. Teuren Rotwein öffnen, ablöschen und richtig eindicken lassen - das haben wir mal vor Ewigkeiten im Kochkurs gelernt, dass das am Boden richtig anbacken muss und man unter keinen Umständen rühren soll. Dann mit Gemüsebrühe auffüllen und weich kochen. Pürieren. Mit Sojasahne und Orangensaft strecken und Salz und Pfeffer würzen, bis es einem schmeckt. Ins Stubaital fahren, leckeres Kürbiskernöl kaufen, zurückkommen, Suppe wieder warm machen und mit Öl und Kürbiskernen genießen.

Schönen Montagabend euch!

Bloody Brain


Klingt schauerlich, und das soll es auch. In der letzten Woche las ich bei Frau Saltimbocca-Lüdenscheidt über ihr Blogevent zum Thema Halloween. Es soll etwas Kreatives und Gruseliges geben. Ich habe ja noch nie bei sowas mitgemacht, obwohl ich immer gern wollte, aber die Zeit fehlte.
Eigentlich habe ich auch jetzt gerade keine wirkliche Zeit, aber trotzdem eine zündende Idee, die sich heute abend dann auch ganz fix realisieren ließ. Dafür war ich noch am Donnerstag fix auf dem Wochenmarkt einkaufen, damit es auch noch saisonal passt.



So gab es heute also das Bloody Brain mit Schmodder:






Ok, ihr habts wohl erraten, als Veganer kocht man natürlich kein richtiges Gehirn. Aber etwas ekelhaft siehts dennoch aus.
Ihr braucht für einen Teller voll:

1 ganzen Blumenkohl, Blätter entfernt, Strunk gehackt
1 Zwiebel, in Scheiben
4 Knoblauchzehen, gehackt
1 Handvoll glatte Petersilie, Stiele fein gehackt, Blätter grob
1 Handvoll schwarze Oliven
ein paar Kapern
1 große Dose Tomaten
Rotweinessig
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Zwiebel, Knoblauch und Strunkstücke ca. 10 Minuten bei niedriger Hitze anbraten. Petersilienstiele, Oliven und Kapern dazufügen und etwas weiterbraten. Dann mit Tomaten auffüllen, Dose halb mit Wasser füllen, schwenken und auch einfüllen, etwas Rotweinessig dazu. Aufkochen lassen und Blumenkohl hineinsetzen - den Topf sollte man so wählen, dass am Rand noch ca. 2 cm Platz sind und der Blumenkohl zur Hälfte in der Soße sitzt. Mit Olivenöl beträufeln und ca. 45 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Rausnehmen. Messer reinstecken. Fertig!


Tomavo

Nach anderthalb Monaten Blogabstinenz steht fest: so kann das nicht weitergehen. Der zwischenzeitlich passierte Urlaub ist ja noch eine ganz gute Entschuldigung, der Rest besteht einfach aus dem üblichen Chaos. Wobei, ganz so üblich ist es auch nicht, immerhin habe ich in drei Wochen endlich meine Disputation und so ganz nebenbei auch noch einige Vorlesungen zu halten, abgesehen von meinem Vollzeitjob. Die Wochenenden davor muss ich auch noch arbeiten. Nun stehen aber erstmal drei Tage ohne Verpflichtungen ins Haus, zumindest keine, die es unbedingt erfordern, dieses zu verlassen. Trotzdem muss ich mich neben der ganzen Schufterei und Vorbereiterei auch mal bewegen, ich sitze irgendwie nur herum. Also werden wir bestimmt trotzdem rausgehen. Aber auch arbeiten.
Naja, genug gejammert und entschuldigt. Wenigstens kommt jetzt mal wieder ein neuer Post, das ist doch schon was Positives. Ich gelobe (mal wieder) Besserung.

Hier ein Salat, den es jetzt abends ganz oft bei uns gab und gibt, weil er so schön schnell geht, so schön satt macht und so schön lecker ist: Tomate-Avocado-Salat mit Zwiebeln, Olivenöl und dem tollen Balsamico aus dem Urlaub.


Das Rezept gabs im "Kochen ohne Knochen" - Magazin. Für die nächsten drei Tage habe ich auch jeweils mal ein neues Gericht herausgesucht, und einen Urlaubsbericht solls demnächst auch noch geben. Stoff ist also genug da, vielleicht sollte man wetten, wie oft ich in den nächsten drei Wochen zum bloggen kommen...

Aber jetzt erstmal ein schönes verlängertes Wochenende für alle!